Kinder-Ausflugsboot vor Fethiye in Flammen: 115 Menschen springen ins Meer
Auf einem Ausflugsboot für Kinder ist vor Fethiye ein Feuer ausgebrochen. 115 Menschen sprangen mit Rettungswesten ins Meer, um sich vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Elf Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten ins Krankenhaus.
Nach Angaben der türkischen Behörden vom Donnerstag wurden elf Menschen wegen Rauchgasvergiftungen medizinisch behandelt. Keiner der Verletzten befand sich in einem ernsten Zustand. Ob sich unter den Verletzten auch Kinder befinden, war zunächst nicht bekannt.
An Bord der mit Spielzeug ausgestatteten „Imparator“ befanden sich insgesamt 115 Menschen, darunter 103 Passagiere und acht Animateure.
Das Feuer brach aus, als sich das Boot in einer Bucht nahe dem beliebten Urlaubsort Fethiye im Südwesten der Türkei befand. Auf Aufnahmen türkischer Medien war zu sehen, wie sich die Flammen über die gesamte Länge des Schiffes ausbreiteten.
Die Betreiber teilten anschließend in den sozialen Medien mit: „Unsere Kunden und unsere Mitarbeiter sind in Sicherheit.“
115 Menschen springen ins Meer
Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, sprangen 115 Menschen – darunter Kinder und Besatzungsmitglieder – mit Rettungswesten ins Meer, um sich vor den Flammen zu retten.
Die Küstenwache brachte die Geretteten anschließend an Land. Auch Boote in der Umgebung sollen sich an der Rettungsaktion beteiligt haben.
Das Ausflugsprogramm der „Imparator“ wurde vom Betreiber als „unvergessliches Abenteuer“ beworben. Neben Spielen und Unterhaltung wurden an Bord auch Mahlzeiten angeboten.
Die Region rund um Fethiye ist ein beliebtes Urlaubsziel und wird insbesondere von britischen Touristen häufig besucht.